Über Uns
Das Kerschensteiner Berufskolleg (KBK) ist eine Ersatzberufsschule in freier Trägerschaft der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Darüber hinaus ist es eine Förderschule im berufsbildenden Bereich und damit nur für Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf zuständig.
Unsere Förderschwerpunkte sind:
Körperliche und motorische Entwicklung (Epilepsie),
Lernen und
Emotionale und soziale Entwicklung.
Unser Kollegiumshandeln ist darauf ausgerichtet, dass …
wir den Unterricht und unsere sonderpädagogische Arbeit als Kernaufgabe begreifen,
wir in unserem Kollegium das Bewusstsein für einen guten Unterricht immer wieder neu schärfen,
wir im Kollegium für gemeinsam abgestimmte und akzeptierte Schulstandards sorgen,
wir für ein Schulklima sorgen, in dem es leicht fällt, sich über pädagogisches und unterrichtendes Handeln auszutauschen, Rechenschaft zu geben und gemeinsam nach Verbesserung zu suchen,
wir uns in Konfliktsituationen zu konstruktivem und problemlösendem Verhalten verpflichten.
In unserem Unterrichtshandeln wollen wir:
die Leistungen der Schüler und Schülerinnen fördern und fordern,
den Schülern und Schülerinnen Orientierung geben,
Verbindlichkeit vorleben und einfordern,
Distanz und Nähe praktizieren,
Unterrichtsprojekte schülergerecht umsetzen,
den Schülern und Schülerinnen Beratung und Betreuung anbieten.
Unsere Zahlen:
Die Gründung bzw. staatliche Genehmigung der Schule erfolgte am 1. Oktober 1966 als Sonderberufsschule. Für das Schuljahr 2009/2010 ergeben sich folgende statistische Werte:
Gesamtschülerzahl: 526
davon 110 in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen
davon 416 in Berufsausbildungen des Dualen Systems.
Zurzeit: 22 Lehrkräfte.
Unser Schulname:
Der Name unserer Schule erinnert an den Reformpädagogen Georg Kerschensteiner (*1854 bis 1932).
Georg Kerschensteiner gilt heute als einer der Gründerväter der modernen Berufsschule. Schon vor hundert Jahren förderte er die Einführung von mehr praktischem Unterricht in den Schulen. Seine grundlegenden Ideen zur Arbeitsschule, zur Selbstständigkeit der Schüler und Schülerinnen und zur staatsbürgerlichen Erziehung wirken bis heute nach. Heute sind Produktionsschule, handlungsorientierter Unterricht und individuelle Förderung die Schlagwörter. Nur wenige wissen, dass Georg Kerschensteiner einer der Wegbereiter dieser Entwicklung war.

