Besichtigung der Privat-Brauerei Hohenfelde

Schule kann auch anders sein ...

Das mögen die Schüler/innen der Ausbildungsberufe Helfer/innen im Gastgewerbe und Fachkräfte im Gastgewerbe gedacht haben, als sie sich gemeinsam auf den Weg zur Privat-Brauerei Hohenfelde in Langenberg  gemacht haben. Im Unterricht zuvor (relativ trocken) die theoretischen Kenntnisse erarbeitet, hieß es am vergangenen Montag für die Klasse: auf ins Praxis - Abenteuer!

Ein Schüler hatte die Fahrt zur Brauerei  ganz alleine geplant und organisiert!

Treffen 7:30 Uhr am Bahnhof - alle da? Nein? Wer fehlt? Wie lange haben wir noch Zeit? Die letzten Schüler trafen 2 Minuten vor Abfahrt des Zuges ein. Puh – geschafft - wir sind alle im Zug.

Prima – dachten wir – bis die Schaffnerin die Tickets anschaute und sagte: „Dann bekomme ich jetzt von jedem 60 Euro Strafgeld für Schwarzfahren! Die Karten sind nicht entwertet“!

18 Schüler/innen und einem Lehrer fiel jegliche Farbe aus dem Gesicht! Aber diese nette Schaffnerin erwies sich als wirklich entgegenkommend, denn sie akzeptierte unsere Tickets trotzdem und entwertete sie kurzerhand selbst. So konnte die Reise beginnen.
Nach einer kurzen Fahrt hieß es umsteigen in den Bus und weiter ging es.

Nach etwa einer Stunde waren wir in dem schönen Warteraum der Brauerei angelangt und wurden freundlich empfangen.

Nach ein paar einleitenden Worten wurden wir mit der Geschichte und der Philosophie des Unternehmens vertraut gemacht. Natürliche Rohstoffe, eigene Wasserquellen, Stromrückgewinnung und eine eigene Kläranlage sind nur einige der herausragenden Qualitäten der Brauerei.

Die Führung ging zunächst einmal in die Misch- und Darrstube, in der die Rohstoffe verarbeitet und für den Brauvorgang vorbereitet werden. Anschließend ging es aus der warmen Stube in die kälteren Gefilde, in denen das Bier geläutert und anschließend vergoren wird. Wir sahen unterschiedliche Brauabschnitte, alte Tunnelgewölbe, die vor einigen Jahren noch aktiv genutzt wurden, Füllautomaten und den Auslieferungskeller. Spannend war vor allem auch die Füllanlage für Bierfässer zu beobachten.

Im Anschluss an die ausführliche Besichtigung,  wurden wir noch zur Verkostung gebeten: lecker, lecker, lecker. Wir waren uns alle einig:

Diese Brauereibesichtigung kann man nur jedem empfehlen!