Aktuelle Informationen

 Information der Schulleitung

Ab dem 1. August werden unser Kerschensteiner Berufskolleg und das ebenfalls in Bethel ansässige Berufskolleg Bethel unter einem Dach zum Friedrich v.Bodelschwingh Berufskolleg zusammengeführt.

Gemeinschaft verwirklichen: Diese Vision Bethels soll künftig noch stärker als bisher für die beiden Schulen gelten.

Wichtig: Dabei bleiben beide Schulstandorte – Kükenshove (Kerschensteiner Berufskolleg) und Am Zionswald (Berufskolleg Bethel) – erhalten; alle Bildungsgänge werden weitergeführt.

Im zukünftigen Friedrich v.Bodelschwingh Berufskolleg werden die Bildungsgänge des Kerschensteiner Berufskollegs und zusätzlich des Beufskollegs Bethel im Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitswesen angeboten. Durch den Zusammenschluss werden wir die Stärken beider Schulen zusammenführen.

Die Schulleitung des neuen Berufskollegs übernimmt Bärbel Beckmann, derzeitige Leiterin des Berufskollegs Bethel. Ihre Stellvertreterin wird Angelika Kettmann, zurzeit stellvertretende Leiterin des Kerschensteiner Berufskollegs.

Die neue Homepage des gemeinsamen Friedrich v.Bodelschwingh Berufskollegs (www.fvb-bk-bethel.de) wird mit Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb gehen.

Bielefeld, 13.05.2022

Die Schulleitung

 

Hier können Sie sich über das gesamte Bildungsangebot des Friedrich v. Bodelschwingh Berufskollegs informieren:

Flyer

Besichtigung der Privat-Brauerei Hohenfelde

Schule kann auch anders sein ...

Das mögen die Schüler/innen der Ausbildungsberufe Helfer/innen im Gastgewerbe und Fachkräfte im Gastgewerbe gedacht haben, als sie sich gemeinsam auf den Weg zur Privat-Brauerei Hohenfelde in Langenberg  gemacht haben. Im Unterricht zuvor (relativ trocken) die theoretischen Kenntnisse erarbeitet, hieß es am vergangenen Montag für die Klasse: auf ins Praxis - Abenteuer!

Ein Schüler hatte die Fahrt zur Brauerei  ganz alleine geplant und organisiert!

Treffen 7:30 Uhr am Bahnhof - alle da? Nein? Wer fehlt? Wie lange haben wir noch Zeit? Die letzten Schüler trafen 2 Minuten vor Abfahrt des Zuges ein. Puh – geschafft - wir sind alle im Zug.

Prima – dachten wir – bis die Schaffnerin die Tickets anschaute und sagte: „Dann bekomme ich jetzt von jedem 60 Euro Strafgeld für Schwarzfahren! Die Karten sind nicht entwertet“!

18 Schüler/innen und einem Lehrer fiel jegliche Farbe aus dem Gesicht! Aber diese nette Schaffnerin erwies sich als wirklich entgegenkommend, denn sie akzeptierte unsere Tickets trotzdem und entwertete sie kurzerhand selbst. So konnte die Reise beginnen.
Nach einer kurzen Fahrt hieß es umsteigen in den Bus und weiter ging es.

Nach etwa einer Stunde waren wir in dem schönen Warteraum der Brauerei angelangt und wurden freundlich empfangen.

Nach ein paar einleitenden Worten wurden wir mit der Geschichte und der Philosophie des Unternehmens vertraut gemacht. Natürliche Rohstoffe, eigene Wasserquellen, Stromrückgewinnung und eine eigene Kläranlage sind nur einige der herausragenden Qualitäten der Brauerei.

Die Führung ging zunächst einmal in die Misch- und Darrstube, in der die Rohstoffe verarbeitet und für den Brauvorgang vorbereitet werden. Anschließend ging es aus der warmen Stube in die kälteren Gefilde, in denen das Bier geläutert und anschließend vergoren wird. Wir sahen unterschiedliche Brauabschnitte, alte Tunnelgewölbe, die vor einigen Jahren noch aktiv genutzt wurden, Füllautomaten und den Auslieferungskeller. Spannend war vor allem auch die Füllanlage für Bierfässer zu beobachten.

Im Anschluss an die ausführliche Besichtigung,  wurden wir noch zur Verkostung gebeten: lecker, lecker, lecker. Wir waren uns alle einig:

Diese Brauereibesichtigung kann man nur jedem empfehlen!