Austausch mit Schule aus Tschechien am Kerschensteiner Berufskolleg

Zwei Lehrerinnen aus der Nähe von Prag besuchten das KBK.

 

„KBK goes international“

 

Unter diesem Motto besuchten zwei Lehrerinnen der Mittelschule Stredokluky, aus der Nähe von Prag das Kerschensteiner Berufskolleg der von Bodelschwinghschen Stiftung Bethel.

Dieses Treffen wurde möglich aufgrund der privaten Initiative von Lehrer Carsten Polkläsener-Kruse.

Während ihres Aufenthalts lernten die zwei tschechischen Kolleginnen Jitka Rudzikova und Katerina Strilova das Schulleben des Kerschensteiner Berufskollegs in seinen verschiedenen Facetten kennen. Neben Hospitationen in unterschiedlichen Bildungsgängen standen zahlreiche Gespräche mit Kollegen, Schulleitung und der Geschäftsführung an, um mögliche gemeinsame Schnittpunkte für eine Schulpartnerschaft beider Schulen auszuloten.

Dabei fiel den tschechischen Kolleginnen die herzliche und offene Atmosphäre am KBK besonders positiv auf. So sei diese Schule in ihren Augen ein positives Beispiel für inklusives Arbeiten (in Tschechien wird sonderpädagogische Unterstützung nur in den Grundschulen angeboten), gemäß dem Motto der von Bodelschwinghschen Stiftung „ Gemeinschaft verwirklichen“.

Lehrer Carsten Polkläsener-Kruse hatte jedoch nicht nur schulische Termine geplant und so erhielten die Kolleginnen aus Stredokluky auch einen umfassenden Einblick in die Institution Bethel mit all seinen Facetten und Möglichkeiten. Außerdem erkundeten die Lehrerinnen die kulturellen Highlights in Bielefeld, wie die Sparrenburg und die Altstadt.

Am Ende des Besuchs stand das gemeinsame Fazit, dass sich die monatelange Beziehungsanbahnung und Planungen im Vorfeld für beide Seiten gelohnt haben, und ein Gegenbesuch in Stredokluky wurde schon fest vereinbart.

Internationale Beziehungen aufzubauen ist ein „steinernes Äckerle“, weiß Lehrer Carsten Polkläsener-Kruse zu berichten, aber am Schluss einer solchen Begegnung weiß er, dass es sich lohnt, trotz mancher Rückschläge. In Gedanken plant er schon neue Kontakte zu anderen europäischen Schulen und bleibt seinem Grundsatz treu:

„Internationale Begegnungen in einem gemeinsamen Europa hängen maßgeblich vom persönlichen Einsatz der Organisatoren ab, nur so lässt sich die Idee vom gemeinsamen „WIR“ in Europa mit Leben füllen.“