Besuch im Schokoladenmuseum

Datum: 08-05-2016

Um neun Uhr haben wir uns am Hauptbahnhof Bielefeld getroffen. Wir waren eine Gruppe aus Fachpraktikern Küche, Helfern im Gastgewerbe, Fachkräfte im Gastgewerbe und einer Hotelfachfrau. Begleitet wurden wir von unseren Lehrern Frau Kettmann und Herr Leimkühler. In Bielefeld haben wir den Zug in Richtung Düsseldorf genommen und sind dann in Hamm einmal umsteigen. Glücklicherweise mussten wir in Hamm den Bahnsteig nicht wechseln, da der Anschlusszug am Gleis gegenüber abfuhr. Es hatten alle einen Sitzplatz. Es wurde nicht langweilig, denn die einen haben gequatscht und die anderen haben Musik oder Hörbuch gehört. In Köln angekommen, mussten wir uns etwas beeilen, was vielen beim Anblick des Kölner Doms schwer fiel. Im Schokoladenmuseum sind wir im Tropenhaus gestartet, wo wir Kakaobäume und Bananenstauden gesehen haben. Wir haben erfahren, dass die Kakaobohnen direkt am Stamm wachsen, denn für Äste wären sie zu schwer. Die Kakaobohnen sind immer unterschiedlich reif, das bedeutet, dass man das ganze Jahr Kakaobohnen ernten kann. Man erntet sie mit einer Machete. Das Fruchtfleisch muss direkt entfernt werden, sonst wird die Bohne schlecht. Zur Gärung werden sie auf Bananenblätter gelegt und mit weiteren Blättern bedeckt. Anschließend werden sie drei Tage in der Sonne getrocknet. Man bricht die Kerne mit einer Bruchmaschine auf, so wird die Bohne von der Schale getrennt. Bananenblätter eignen sich sehr gut auf Grund ihrer Größe. Prozentual wird der meiste Kakao in der Schweiz verbraucht, Deutschland belegt den dritten Platz. Nachdem wir unseren Besuch im Schokoladenmusem beendet haben, hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung. Ein paar von uns genossen bei einem Eis das schöne Wetter und schauten sich auf dem Weg zum Bahnhof noch die Stadt an, der weitaus größere Teil rannte zum Primark, als wenn es um ihr Leben ginge. Sie kamen voll beladen aber glücklich wieder am Bahnhof an. In Hamm mussten wir wieder umsteigen, aber auch das hat alles gut geklappt.

Katharina Calmer (Schülerin am KBK als Hotelfachfrau)